Die Ausbildung in atemzentrierter Psychotherapie – eine einzigartige Erfahrung
Seit 26 Jahren haben wir, gemeinsam mit den Ausbildungsteilnehmer*innen einen einzigartigen Selbsterfahrungs- und Erlebnisraum erschaffen. Über den Ausbildungszeitraum berichten Teilnehmer*innen von nachhaltigen positiven Veränderungen in der Persönlichkeitsentwicklung. Diese gute Entwicklung überträgt sich auf den Alltag, konkreter auf Beziehungen, auf das Berufsleben auf einen befriedigenderen Umgang mit der kostbaren Lebenszeit. Intrapsychisch verfestigen sich Erfahrungen der eigenen Lebensvision und auf natürliche Weise auch eine höhere, reifere Sicht der Dinge. Erst dieser selbstbewusstere, gesündere und wohlwollendere Umgang mit sich selbst ermöglicht, diese wirkungsvolle Methode der atemzentrierten Psychotherapie heilend wirksam, an andere Menschen weiterzugeben. Dies kann nicht theoretisch gelehrt werden.
Die Aktuellen Themen und Termine:
21. – 25. Oktober 2026 Geld (lang)
Jeder kennt den Spruch: „Geld regiert die Welt!“ Analog der Sexualität jedoch spricht man nicht oder kaum darüber. In der Schule lernen Kinder zwar rechnen aber nichts über Geld und Finanzen und werden dann Systemen wie Google-Pay überlassen. Im weiteren Verlauf des Lebens werden viele gute und schlechte Emotionen mit diesem Thema verbunden bleiben. Wer keins hat, will welches haben oder baut sich eine Ideologie um Armut und Verzicht. Es gibt sehr viele Störungen mit Geld und sehr viel Unwissenheit und Vermeidung. Dies gilt auch für Menschen mit Geld oder viel Geld. Für sich selbst mit Geld in eine reale Sicht zu kommen, in eine wache und entspannte Haltung und eine vollkommene Einsicht über Einnahmen und Ausgaben, kann auch anderen helfen, dies zu erlangen. Therapeutisch kann dieses Thema nicht ignoriert werden.
4. – 6. Dezember 2026 Widerstände
Widerstand bezeichnet das ablehnende Erleben und/oder Verhalten eines Patienten gegenüber der Behandlung, einem bestimmten Behandlungsaspekt oder der Person des Therapeuten. Widerstand äußert sich in den verschiedensten Formen, z.B. als Zuspätkommen, Vergessen, das Sprechen über Belanglosigkeiten, Schweigen, überpünktliches Ankommen, Wiederholungen der Themen, Trotz, Agieren usw. Welche Widerstände gibt es und wie gehen wir damit um?
27. – 31. Januar 2027 Mindmapping, Mindmasking, Mindtwisting (lang)
Mindmapping ist die Fähigkeit des Gehirns, sich eine Landkarte vom Gehirn einer anderen Person zu machen. Mindmapping ist die Fähigkeit, als Überlebensmechanismus, das eigene Innenleben zu verbergen. Mindmapping folgt nicht der Bindung. Mindmapping beginnt im Kleinkindalter. Mindmapping ist raffiniert. Mindmapping basiert auf Lügen und Manipulation (Mind-Twisting) z.B. beim Fremdgehen. Jeder hat die Fähigkeit zum Mindmapping.
12. – 14. März 2027 Regressionen
Je nachdem, ob du dein bisheriges Funktionsniveau verlässt, wo für dich die Welt noch angenehm erfahrbar ist und du hinab sinkst in eine akute oder tiefe Regression. Oder ob du eine chronische Regression verlässt, und dorthin hinaufsteigst, wo du eine Zeitlang alles unter Kontrolle hast…. eine Regression ist für dich und andere schmerzhaft und eine Herausforderung. Niemand ist regressionsfrei.
23. – 25. April 2027 Vorgespräch und atemzentriere Psychotherapie
Im Vorgespräch beginnen wir, uns ein Bild vom Fall zu machen und sammeln Datenpunkte, die unsere Sicht herausschälen. Im therapeutischen Verlauf erweitern wir dieses Bild und intervenieren im Sinne eines Heilungs- und Wachstumsprozesses.
4. – 6. Juni 2927 Anamnese
Die Anamnese ist die gezielte Erfragung von psychotherapeutisch relevanten Informationen, die benötigt werden, um ein umfassenderes Bild vom Fall und Störungen zu bekommen. Sie dient auch dem Stellen von Diagnosen. Personen, Ereignisse, Zeiten und Orte werden miteinander in Beziehung gesetzt und Zusammenhänge klarer.
7. – 11. Juli 2027 Persönlichkeitsstrukturen und Atemmuster (lang)
Unsere Persönlichkeitsstrukturen und damit direkt verbunden, unsere verankerten Atem- und Körperstrukturen, entwickeln wir seit unserer frühesten Kindheit. Dies ist unser persönliches Widerstandsystem, welches unsere Weltsicht und Verhalten prägt. Diese Strukturen spiegeln sich in Atemmuster wieder. Durch die atemzentrierte Psychotherapie können wir Einfluss auf unsere Strukturen und Widerstände nehmen.
27. – 29. August 2027 Gästewochenende im Haus Marah
24. – 26. September 2027 Übertragung und Gegenübertragung
„Übertragung“ und „Gegenübertragung“ spielen in einer Therapeut-Klienten-Beziehung eine wichtige Rolle. Die Klienten projizieren Erfahrungen und Gefühle der Vergangenheit auf den Therapeuten (Übertragung), die Therapeuten reagieren ihrerseits mit eigenen Emotionen darauf (Gegenübertragung). Hatte z.B. der Klient keine gute Beziehung zu seinem Vater, so mag er dem Therapeuten schon zu Beginn der Therapie feindlich gegenübertreten, ohne dass er es selbst bemerkt. In der Gegenübertragung spürt der Therapeut die Feindseligkeit und denkt möglicherweise: Das ist ja ein argwöhnischer Patient. Er macht mich ganz ärgerlich mit seinem Misstrauen.“
29. – 31. Oktober 2027 Kernerfahrungen
Wenn du deine Komfortzone verlässt, kannst du durch deine aktuellen und chronischen Widerstände atmen und in deinen Kern gelangen. Du erreichst einen Zustand tiefer Entspannung, intuitiver Erkenntnisse und körperlicher Extase. Nur eine einzige Kernerfahrung ist schon nachhaltig positiv verändernd.
10. – 12. Dezember 2027 Sexualität und sexuelle Störungen
Sexuelle Störungen sind alles andere als selten. Auch hier sind Körper und Psyche eng miteinander verknüpft. Dazu kommen noch Erziehung, Sozialisation und alle sexuellen Erfahrungen, seien sie gut oder schlecht. Was ist „gesunde“ Sexualität“? Was ist „gestörte“ Sexualität? Wie gehen wir damit im therapeutischen Kontext um? Welche Interventionen sind helfend, um sowohl die sexuelle Funktionsfähigkeit als auch die Lebens- und Partnerschaftszufriedenheit zu steigern? Psychosoziale Interventionen sind zum Teil sogar wirksamer als Medikamente, natürlich besonders dann, wenn ein sexuelles Problem primär psychisch und weniger organisch bedingt ist.
Weitere Themen:
Paarbeziehungen (lang)
Wenige wollen allein leben. Warum wollen wir dann in einer langjährigen Beziehung unsere Ruhe haben? Warum können wir in einer frischen Beziehung nicht genügend Kontakt haben? Wie gehen wir therapeutisch mit Störungen in Paarbeziehungen um? Was ist eine „gesunde“ Paarbeziehung? Was passiert, wenn Paare „atmen?“
Psychische Störungen
Psychische Störungen sind typischerweise mit deutlichem persönlichem Leidensdruck oder Belastungen und Problemen in mehreren Lebensbereichen verbunden. Zeitweilig mag unsere Psyche gestört sein aber wann und wie ist das Maß überschritten und wie gehen wir mit der AZPT damit um? Was sind psychiatrische Erkrankungen?
Ateminterventionstechniken
Durch gezielte Veränderung chronischer Atemmuster hin zu einer befreiteren Atmung treffen wir auf Störungen und Widerstände, die wir im therapeutischen Sinne heilend beeinflussen können.
Alter und Tod
Alter und Tod Wenn wir jung sind, denken wir, wir leben ewig. Alter und Tod haben keine Bedeutung. Beides ist aber Bestandteil unseres Lebens und sofern man nicht in jungen Jahren stirbt, sind Alter und Tod unsere Realität, die wir nicht vermeiden können. Wie können wir eine friedvolle Sicht auf beides erlangen? Wie können wir diese beiden fundamentalen Lebensthemen in eine Therapie einbinden? Dazu gehört auch das Älterwerden.
Sucht und Abhängigkeit (lang)
Es gibt stoffgebundene Süchte, wie z.B. Alkohol, Medikamente, Drogen aber auch menschliches Verhalten, welches in eine Sucht führen kann, wie z.B. Glücksspiel, exzessiver Medienkonsum, Sexsucht, Kaufsucht u.v.a. Durch Selbstkonfrontation kommen wir unseren eigen Abhängigkeiten auf die Spur und sensibilisieren uns für dieses Thema in der therapeutischen Praxis.
Differenzierung
Zur Differenzierung gehört der Balance-Akt zwischen den zwei fundamentalen Tiefen des Menschen: Bindung und Autonomie.
Differenzierung ist die Fähigkeit, in einem emotionalen Gleichgewicht zu bleiben und Selbstgefühl zu bewahren, auch wenn unser Gegenüber nicht mit uns einverstanden ist oder uns gar unter Druck setzt. Zur Differenzierung gehört die Fähigkeit, vier Punkte der Balance zu entwickeln: Das stabile, flexible Selbst, den stillen Geist und das ruhige Herz, das maßvolle Reagieren, die bedeutungsvolle Ausdauer.
Kosten
Die Ausbildungsdauer beträgt 20 Monate und beinhaltet 11 Wochenendseminare und fünf 5-tägige Seminare. Die Ausbildungskosten betragen 215 Euro als Monatsdauerauftrag für 20 Monate. Andere Ratenzahlung nach Vereinbarung möglich. Bei Einmalzahlung ermäßigen sich die Ausbildungskosten auf 4.050 Euro komplett.
Einzelne Wochenenden für ehemalige Ausbildungsteilnehmer:
250 Euro/Wochenende und 410 Euro für das 5-Tage-Seminar